DIE ACHT FRAUEN

 MH00585(Probenfoto von Michael Hieke)

Kriminalkomödie in drei Akten von Robert Thomas

(Deutsch von Franz Martin © Ahn & Simrock Bühnen- und Musikverlag GmbH, Hamburg)
Pierrette:  Die Begehrlichkeit der Männer ist ein Laster, das nur wir Frauen kultivieren.
Eine abgelegene Villa, ein verschneiter französischer Ort. Weihnacht. Eine wohlhabende Familie kommt zusammen, um das Fest zu feiern. Sieben Frauen, die achte erscheint unerwartet, nachdem der Hausherr tot aufgefunden wird, mit einem Messer im Rücken. Tot sind auch Telefon, Autos; versperrt sind die Tore zur Außenwelt. Eine fatale Situation. Angst, Misstrauen, Verdächtigungen. Wer ist der Mörder, die Mörderin! Nur die anwesenden Frauen kommen als Täter infrage. Keine von ihnen hat ein Alibi, alle haben ein Motiv, jede ein Geheimnis, jede verstrickt sich im Lauf der aberwitzigen Geschichte mehr und mehr in einem Netz aus Lügen und Heimlichkeiten. Acht Leidenschaften mit ihren aufgestauten Mutmaßungen, Frustrationen und Verletzungen prallen auf- und gegeneinander.
Mamy:    Wir machen uns ja gegenseitig verrückt.
Der französische Autor und Regisseur Robert Thomas entwirft das Soziogramm einer bourgeoisen Familie im Frankreich der 50er Jahre: Allein dem hart arbeitenden Mann obliegt es, für das materielle Wohl der Familie und ihrer Angestellten zu sorgen. Die Frauen in ihrem goldenen Käfig, beschäftigen sich überwiegend mit sich selbst. Er liefert ein pointiertes, sensibel und geschickt gebautes kriminalistisches Verwirrspiel, jongliert souverän mit Vorurteilen und Klischees: die Dämme brechen, das Innerste kehrt sich nach außen, wenn die Fassaden bröckeln und die Masken fallen. Die hinreißende Melange aus Kriminalstück, Komödie und Psychodrama hält bis zur überraschenden Volte am Schluss die Spannung.
Der französische Autor Robert Thomas feierte mit „huit femmes“ 1961 in Paris seinen großen Theatererfolg, der mit vielen Preisen bedacht wurde. Im Jahre 2002 verfilmte Francois Ozon das Theaterstück mit französischer Starbesetzung. Der Film zählt seitdem zu den wichtigsten Kriminalkomödien Frankreichs.
Regie: Peter Hauser
Madame Chanel: Julia Lukas; Louise: Nadire Öz; Mamy: Beate Meier-Lang; Susanne: Judith Feucht; Gaby: Sue Gallinat; Augustine: Elke Feucht; Catherine: Theresa Müller; Pierrette: Hanna Feucht;
Bühnenbild und Technik: Rainer Möck
Regieassistenz: Guido Heidrich
Fotos: Michael Hieke
Musik von Camille Saint Saens (Danse macabre, u.a.)

Spieldauer: ca. 135 Minuten (incl. Pause)

 

 

Ach Du bist es
Maria: „Wie hieß der Berg, auf den ihr gegangen seid?"
Ludwig: „Wo siehst du hier einen Berg? Hier ist Wiese. Nur Wiese, eine steile Wiese."

Schauspiel von Peter Hauser:

Ludwig ist im Pflegeheim. Manchmal weiß er, dass er dort ist, manchmal vergisst er es. Was er aber bemerkt, ist, dass man ihn beobachtet. Oder verfolgt? Seine Schritte überwacht. Als politisch organisierter Aktivist der Vergangenheit, ist er wachsam und bereit gegen Missstände vorzugehen. Ihm zur Seite steht Erna, die Ludwig mag, gerne bei ihm ist und ebenfalls im Pflegeheim wohnt.

 ! ViDA REAL

von Peter Hauser

... eine Komödie über die wahre Wirklichkeit des Lebens, die sich vor und hinter der Bühne einer zehnköpfigen Schauspielgruppe abspielt:
 
Ein Schauspiel-Ensemble probt und spielt. Nein, nicht auf einer der großen Bühnen, es spielt zur Unterhaltung der Gäste eines Fünf-Sterne-Hotels.
Das Ensemble bildet sich aus unterschiedlichen Schauspielerpersönlichkeiten. Dies fordert den Intendanten der Gruppe stark heraus.

 

! ViDA REAL beschäftigt sich mit dem Leben und den Verbindungen der einzelnen Ensemblemitglieder untereinander.
Ironie, Zynismus, Ängste und Konkurrenz sind ständige Begleiter auf dem Weg zur Bühne.

! ViDA REAL ist kein ernstes Stück, es ist eine Satire rund um das Schauspiel und irgendwann stellt man sich die Frage, ob das Erlebte der Wirklichkeit entspricht!

 

Regie: Peter Hauser

Licht und Technik: Michael Hieke

Spiel: Beate Meier-Lang, Christoph Lahres, Elke Feucht, Frederik Gigler, Hanna Feucht,

         Judith Feucht, Julia Lukas, Rainer Möck, Rocio Galvez Castillo und Sue Gallinat 

 
 

 

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